TeamPädagogik - Was steckt dahinter?

 

Grundlegend gehen wir davon aus, dass Sport und Bewegung zu den durchdringendsten Tätigkeiten zählen, mit denen sich Menschen aus reinem Vergnügen beschäftigen. Sport und Bewegung stehen in Einklang mit Spaß, Freude, Erfolg und Zusammengehörigkeit - egal ob wir aktiv Sport treiben oder passiv Sport erleben. 

Warum glauben wir aber, dass gerade Sport und Bewegung wichtig sind? Sind Sport und Bewegung gesund - Ob als persönliches Erlebnis oder Gruppenerfahrung? Fördert Sport wirklich unser gesundheitliches Wohlbefinden? Zählen die alten Tugenden von Disziplin, Mut, Kraft und Ausdauer noch? Können wir diese Erkenntnisse in unseren Alltag integrieren? Und wenn ja - WIE? 

Vorab - auch wir haben keine allgemeingültige Lösung, können durch unsere sportwissenschaftliche Arbeit jedoch fundiertes Wissen nachweisen, aus der sich verschiedene Strategien für einen gesunden Lebensstil ableiten lassen. 

Dass Sport und Bewegung gesund und notwendig sind, erleben wir im Wandel unserer Gesellschaft, mit einem verlängerten Leben, zunehmend ungesunden Lebensverhältnissen und den daraus resultierenden Folgen. Zahlreiche Studien betonen dabei die Wichtigkeit von Sport und Bewegung.

Wenn es also solche Strategien gibt, stellt sich zugleich die Frage, WIE wir dieses Wissen erlernen und in unseren Alltag integrieren können. 

Entsprechend der Theorie der Selbstbestimmung orientieren wir Menschen uns an drei Grundbedürfnissen - Kompetenz, Selbstbestimmung und soziale Eingebundenheit. Demnach sind wir danach bestrebt diese Bedürfnisse mit unserem Handeln und Tun zu befriedigen. Berücksichtigen wir diese Bedürfnisse bei unseren Entscheidungen und Handlungen fördern wir demnach unsere motivationalen Grundbedürfnisse.

Unser Gehirn wiederum belohnt jede Befriedigung von Bedürfnissen mit der Ausschüttung von Hormonen, baut neue Netzwerke auf und verfestigt alte. Diese neuronalen Vernetzungen gelten als ein Schlüssel zum Erlernen und Abrufen von Wissen. Denn umso größer die Netzwerke beim Erfahren aufgebaut werden, desto nachhaltiger ist dessen Abspeicherung. Je häufiger sie abgerufen werden, desto fester ist ihre Verbindung.

Betrachten wir Sport und Bewegung unter den drei Aspekten Sportpädagogik, Motivation und Gehirnaktivität finden wir zahlreiche Aktivitäten, die diese Ressourcen bedienen. Ob beim Laufen, Klettern, Wandern oder Surfen - Sport und Bewegung fördern die geistige und körperliche Fitness! 

Warum Lernen wir dann nicht in und durch Bewegung?

Mit TeamPädagogik verfolgen wir die Idee von Lernen in und durch Bewegung praktisch und theoretisch.

Basierend auf den Erkenntnissen der drei Disziplinen Sportpädagogik, Neurodidaktik und Motivationspsychologie haben wir eine bewegungsindizierte Idee von Lernen entwickelt, welche ganzheitlich, erfahrungsbasiert und selbstbestimmt ausgerichtet ist.

In diesem Sinne beschreiben wir lernen, mit entdecken - dem Entdecken und Erforschen um des Selbstwillen. Es findet quasi nebenbei statt und kann mit Interesse, innerer Zufriedenheit und Erfahrung umschrieben werden.

Sport und Bewegung helfen uns dabei bestimmte neuronale Prozesse zu verstärken, welche Lernen und Entdecken erleichtern und nachhaltig sicherstellen. 

 

Das ist Ihnen zu theoretisch - dann erleben Sie Lernen in Bewegung - wer weiß, was Sie entdecken!

 


 

Sportpädagogik - Sport für den Geist!
Sport gilt als eine der durchdringendsten Tätigkeiten, mit denen sich Menschen aufgrund des reinen Vergnügens beschäftigen. Sport lebt von emotionalen Erfahrungen, von positiven wie auch negativen. Sport trainiert Körper und Geist! TeamPädagogik möchte, seinem Namen entsprechend, Gruppen in und durch Bewegung, Spiel und Sport erziehen, bilden und motivieren zugleich.

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Neurodidaktik - Wir lernt unser Gehirn?
Unser Gehirn sucht regelrecht nach Anregungen, Abwechslung, Denk- und Erklärungsansätzen. Jeder Lernerfolg führt zu einem Glücksgefühl, welches sich über die Ausschüttung körpereigener „Glücksdrogen“ äußert. Neurowissenschaftler bestätigen zusammenfassend, dass Menschen von sich aus lernen wollen und interessanten Dingen neugierig auf den Grund gehen.

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Motivationspsychologie - Selbstbestimmung anregen!
Warum gelingt es einigen Menschen sich sportlich aktiv zu verhalten und anderen wiederum nicht? Eine Erklärung liegt darin begründet, dass sich ein Teil der Sporttreibenden nicht überwinden muss körperlich aktiv zu sein. Wir orientieren uns bereits bei der Angebotswahl an IHRER Selbstbestimmung, UNSEREN Kompetenzen und den GEMEINSAMEN sozialen Gegebenheiten.

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